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Zum 100. Geburtstag von Dekan Seitz wird das Pfarrheim Schallodenbach in Dekan Seitz umbenannt.

Dekan Friedrich Seitz war der erste reichsdeutsche Priester, der im Sommer 1940 in das berüchtigte KZ Dachau eingewiesen wurde. Unermüdlich setzte er sich für das Wohl seiner Mitgefangenen ein.

 

 

 

 



Dekan Friedrich Seitz (1905-1949)

 

Am 30. Januar um 10.15 Uhr hielt Domdekan Hugo Büchler in der Pfarrkirche Schallodenbach den Festgottesdienst.

Domdekan Büchler stellte das Zeugnis von Pfarrer Seitz in den großen Zusammenhang der Propheten, die - oft auf sich allein gestellt - es gewagt haben, der Macht die Stirne zu bieten und das Unrecht beim Namen zu nennen.

"Heute ist kein Tag der Anklage, sondern des dankbaren Gedenkens an einen Mann unserer Kirche, der sich im mutigen Zeugnis, aber noch mehr in der unermüdlichen Fürsorge für seine Mitgefangenen bewährt hat. Sein Name, der nun über dem Pfarrheim stehen wird, soll uns auch mahnen, wachsam zu sein gegenüber allen Tendenzen, die jene Zeit verklären oder gar zurückholen wollen."

Bei einer anschließenden Feierstunde im Pfarrheim wurde ein Schild mit der Aufschrift "Dekan-Seitz-Haus" enthüllt.

 

Die Gemeinde Schallodenbach hat die Grabstätte von Dekan Friedrich Seitz, die sich auf dem Schallodenbacher Friedhof befindet, zur Ehrengrabstätte ernannt. Bürgermeister Hans Michel überreichte dazu Pfarrer Glapa eine Urkunde.

 

Fotos zu den Festlichkeiten in Schallodnbach am 30. Januar 2005

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